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Eventlocation Demeterhof zum Chumen, Ken Burkhard Nadine Abt

Ken Burkhard, gelernter Landschaftsgärtner und selbstständiger Fugenspezialist, und seine Verlobte Nadine Abt, Tourismusfachfrau FH, hatten ursprünglich keinen Bezug zur Landwirtschaft. Nach diversen Arbeitseinsätzen im Ausland entdeckten sie zusammen auf einer Farm in Kanada die Liebe zur Selbstversorgung. Zurück in der Schweiz, bildete sich Abt zur individualisierten Ernährungstherapeutin und Bäuerin weiter. Ein kulinarischer Zufall – die Begeisterung für das Fleisch der Demeter-Wollschweine führte das Paar 2020 zum Hof zum Chumen. Nach zwei Jahren als Angestellte übernahmen die beiden den Betrieb in Pacht.

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Ken Burkhard und Nadine Abt lernten sich zwar in der Schweiz kennen, doch der gemeinsame Weg begann in der Ferne, nachdem sie sich in Indonesien und Mexico wieder begegnet waren.

Biologische Helfer

Zum 4,9 ha grossen Betrieb gehören seltene Jakobschafe, deren Wolle zu Bettdecken oder Gartendünger verarbeitet wird. Da Schafe wählerische Fresser sind, teilen sie sich die Weiden mit zwei Eseln. Diese fressen das verschmähte Gras, was den mechanischen Mähschnitt komplett einspart. Auch im kleinen Weinberg mit Cabernet- und Reginatrauben setzt das Paar auf biologische Helfer: Vier Ouessantschafe übernehmen im Sommer das Ausmähen zwischen den Reben. Dazwischen wachsen Damaszenerrosen als Frühwarnsystem für Mehltau – zeigt sich der Pilz an den Rosenblättern, greift das Paar sofort zu Ackerschachtelhalm-Sud, der die Zellstruktur stärkt. Gegen Läuse und andere Schädlinge hat sich bei Abt ein Hausmittel bewährt: Brennnesseljauche, wirksam und natürlich.

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20 Appenzeller Barthühner, 6 Wollschweine – beides Pro-Specie-Rara-Rassen – sowie 19 Bienenvölker runden den Tierbestand ab. Ergänzt wird die Diversität durch 130 Hochstammbäume, deren Früchte (Äpfel, Birnen, Mirabellen, Kastanien, Zwetschgen, Kirschen und Quitten) frisch verzehrt, getrocknet, eingemacht, eingefroren oder gepresst werden.

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Auf dem Hof Chumen werden alle produzierten Produkte direkt vermarktet. Nach der Schlachtung veredelt ein Gerber die Schaffelle, die anschliessend direkt verkauft werden. Fleisch, Obst, Eier und Honig landen in der hofeigenen Gastronomie.

Das Herzstück des Betriebs bilden zwei Eventräume. Hobbykoch Burkhard zaubert zusammen mit Abt und einem befreundeten Koch saisonale Menüs, vom schlichten Hof-Zmittag bis zum ausgefeilten Fünfgänger. Über 20 Gruppen bewirten die beiden pro Jahr, von der Firmenfeier bis zum runden Geburtstag. Wird es bei rund 50 Gästen richtig gross, verwandelt sich sogar die Remise, sonst Standplatz für Motormäher und Schneefräse, kurzerhand in einen Festsaal. Und zu jedem Anlass gehört eine Hofführung, die den Gästen die Landwirtschaft näherbringt.

https://www.hofzumchumen.ch/

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«Soil to Soul»

Die Bewegung und Wissensplattform «Soil to Soul» setzt sich für gesunde Böden, regenerative Landwirtschaft und eine nährstoffreiche Ernährung ein. Dazu gehört das Symposium, welches vom 28. bis 31. Oktober in Zürich stattfindet, in Medienpartnerschaft mit dem «Schweizer Bauer».

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