Der Sänger und Bandleader Ritschi verrät, welchen Bezug er zur Landwirtschaft hat, was er am liebsten zum Frühstück isst und welches Gemüse er wäre.
«Ich bin schon eher das Landei. Trotzdem zieht es mich oft in die Stadt.»
Text ― Julia Spahr
Bilder ― Tabea Hüberli

20 Fragen an Ritschi
Welches Bauernhoftier hättest du gern als Haustier?
Tatsächlich haben wir ein «Bauernhoftier» bei uns als Haustier. Schon zum zweiten Mal haben wir eine Bauernhofkatze adoptiert. In unserem grossen Garten hätten jedoch auch ein paar Ziegen oder Alpakas Platz. Ich kann jedoch gut darauf verzichten. (lacht)
Land oder Stadt und warum?
Ich bin schon eher das Landei. Trotzdem zieht es mich oft in die Stadt – sei es zum Arbeiten oder einfach, um Kultur zu erleben. Die Schweiz bietet mir durch die geringen Distanzen eigentlich genau den richtigen Mix, sodass ich mich gar nicht entscheiden muss.
Fleisch oder Gemüse?
Fleisch. Regional und in Massen. Wir haben seit längerem einen Vegi im Haushalt, und Fleisch spielt somit nur noch eine Nebenrolle.
Käse oder Gemüse?
Käse. Ganz klar. Käse geht immer und in jeder Form.
Käse oder Fleisch?
Auch hier: Käse. Diese Frage habe ich mir tatsächlich schon öfter gestellt. Die Antwort war immer dieselbe.
Was isst du zum Frühstück?
Käse. (lacht) Ja, jetzt wird es langsam langweilig … haha. Eierspeisen, Käse oder auch mal den guten alten Schoggibrotaufstrich.
Was isst du am liebsten zum Znacht?
Da ist die Liste lang. Aber eine frische Focaccia mit Antipasti, Pesto und Burrata … Da hat man mich.


Welches Gemüse wärst du?
Ein Rüebli – auch im Alter immer noch knackig. (lacht)
Bio oder konventionell?
Hauptsache nachhaltig. Muss nicht immer Bio sein.
Bio oder regional?
Regional.
Bio im Plastik oder konventionell ohne Plastik?
Ohne Plastik – das gilt quasi für alles. (lacht)
Bio aus Spanien oder konventionell vom Nachbarn?
Kommt auf den Nachbarn an.
Kuh oder Pferd?
Pferd.
Hund oder Katze?
Katze.
Bist du schon mal Traktor gefahren? Wenn ja, wo und wann?
Ja, ich habe mit 14 sogar die landwirtschaftliche Töffliprüfung gemacht, da mein Onkel Landwirt war und ich ab und zu heuen ging. Wirklich gebraucht habe ich es jedoch nie.
Trauffer oder Taylor Swift?
Trauffer schnitzt und Taylor Swift … Da nehm ich lieber «Ritschi singt».
Dein Kühlschrank: eher Bauernmarkt oder Tiefkühlpizza?
Unser Kühlschrank beherbergt so einiges, aber Tiefkühlpizza gehört nicht dazu.
Wenn du einen Tag Landwirt wärst – was würdest du tun?
Ganz klar: mit dem Traktor die Felder pflügen.
Schokolade oder Chips?
Beides zusammen.
Woran arbeitest du gerade?
Seit September ist mein sechstes Soloalbum «Lieblingslieder» draussen, und wir spielen überall in der Schweiz Konzerte – ein Mix aus neuen und alten Songs aus meiner ganzen Karriere.
Ritschi (Andreas Ritschard, geb. 1979) ist seit 2002 in der Schweizer Musikszene unterwegs. Zuerst mit der Band «Plüsch» (2002–2012) und später als Solokünstler. Ab 2009 veröffentlicht er in regelmässigen Abständen neue Musik und Alben.
Mit dem neuen Album «Lieblingslieder» veröffentlichte Ritschi im September 2025 sein neuestes Werk. Zurzeit ist er damit auf Tour.